Seide - was ist das und wo kommt sie her?

Seide - was ist das und wo kommt sie her?

Die Seide und ihre Grundlagen

Die Seide ist neben der ägyptischen Baumwolle unser bedeutendste Material. Gleichzeitig ist es auch das wichtigste textile Produkt in der Natur. Daher wäre es gut zu wissen, was sie denn überhaupt ist.

Die Seide ist eine Faser - genauer gesagt; die in der Natur einzig vorkommende textile Endlos-Faser. Wie der Name schon sagt, bedeutet dies, dass diese Faser die Fähigkeit besitzt, praktisch unendlich lang zu sein. Sie ist also die einzige Faser, die natürlich endlos lang sein kann. Man nennt diese Fasern auch Filamente.

Die Seide und ihre Raupen

Seide ist das Produkt eines Insekts, namentlich der Seidenraupe. Es wird nämlich aus dem Kokon der Raupe gewonnen. Dieser Kokon ist auch die Larve des Seidenspinners, ein Schmetterling, der in China beheimatet ist.

Die Paarung von Seidenspinnern hält ganze, sage und schreibe, sechs bis acht Stunden an. Sobald der Akt zu Ende ist, legt das Weibchen mehrere hundert Eier und stirbt. Die Eier überwintern zunächst. Aus den befruchteten Eiern schlüpfen nun die besagten Seidenraupen. Nach einem Monat und mehrmaligem Häuten ist die Raupe dazu in der Lage mit Seide zu spinnen. In der dieser Zeit nehmen sie übrigens das ungefähr zehntausendste ihres Gewichtes zu. Bevor die Raupe also zum Schmetterling wird, spinnt sie sich einen Kokon aus Seidenfasern. Das ganze Prozedere dauert acht Tage. Weitere acht Tage vergehen bis der Schmetterling schlüpft, indem er mit seinem Sekret den Kokon aufweicht und durchbricht.

Die Seide und ihre Muscheln

Es gibt neben der Faser von Rauben auch die Muschelseide, Byssus genannt. Das Wort Byssus stammt aus der Bibel, genauer aus der Offenbarung des Johannes des neuen Testaments und bedeutet feine Leinen. Die Byssusfäden sind aber verglichen zu Spinnenseide weniger reißfest und werden daher kaum bis gar nicht für Kleidung verwendet. Die Fasern werden von der edlen Steckmuschel, lat. Pinna nobilis, gewonnen. Diese Muschelart findet man vorzugsweise im Mittelmeer. Die Steckmuschel, dessen Seide man heutzutage kaum noch findet, ist mittlerweile geschützt und fast ausgestorben. Die Gewinnung ist viel aufwendiger und teurer. Daher war die Muschelseide im Altertum ein Statussymbol.

Woraus besteht Seide?

Die Fasern bestehen fast ausschließlich aus Proteinen, aus den langkettigen Eiweißmolekülen Fibroin und Selecin. Ersteres Molekül macht 70-80% der Seide aus. Die Struktur dieses Proteins macht im Endeffekt auch die Qualität des Seidenfadens aus. Es werden dann drei verschiedene Zustände des Fadens beschrieben - der natürliche, der gespulte und der verwässerte Faden. Die Struktur der Moleküle stabilisiert sie und macht sie so reißfest und glänzend.

Mehr Infos

  • Wie man unsere Produkte aus Seide pflegt, könnt ihr hier nachlesen!
  • Was heißt eigentlich Grenadine Seide?
  • Ein weiteres Material eines Teils unserer Produkte ist Sterling Silber.
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