Die Krawatte - ihre Geschichte und ihre Ausprägungen

Die Krawatte - ihre Geschichte und ihre Ausprägungen

Was ist eigentlich eine Krawatte?

Die Krawatte, welche auch umgangssprachlich Schlips genannt wird, ist ein Kleidungsstück aus Stoff, welches unter dem Kragen eines Hemdes am Hals getragen wird. Die Krawatte ist also ein Accessoire für den Hals und die Brust, indem sie die Knopfleiste des Hemdes verdeckt, da sie vom Hals abwärts bis zum Hosenbund fällt. Durch einen Krawattenknoten wird der Schlips am Hals festgebunden. Krawatten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, Breiten und Stoffen. Auch in nicht stofflichen Materialien wie Metallen, Kunststoffen oder ähnlichem, wobei man dies eher selten sieht.

Die Geschichte der Krawatte

Die Geschichte des Wortes „Krawatte“

Das Wort "Krawatte" entstammt dem französischen Ausdruck „à la cravate“, was so viel bedeutet wie ‚nach kroatischer Art’. Ihren Ursprung hat die Krawatte, welche dem Querbinder entsprang, bei einer Militärparade in Versailles. Dort marschierte 1663 ein kroatisches Reiterregiment vor keinem geringeren als König Louis XVI auf, der schließlich die Krawatte im französischen Adel verbreitete. Die damals kurze und breitere Form wurde nach 1860 aber erst zum Langbinder, wie wir ihn heute kennen.

Die Geschichte der Krawatte

Die Anfänge

Die Historie des Schlipses beginnt schon zu Zeiten der Römer. Die Soldaten der römischen Kohorten trugen Mitte des ersten Jahrhunderts sogenannte „Focale“. Diese Halstücher sind kaum vergleichbar mit den heutigen Krawatten. Die Geschichte der Tücher fing damit an, dass  die Soldaten Schutz brauchten, sowohl vor Angriffen als auch besonders vor Kälte in nördlicheren und vor Sand in südlicheren Gebieten. Parallel zu den römischen Soldaten hatte die Krawatte auch eine Geschichte in Asien, zu denen es zwar widersprüchliche Quellen gibt, sie dennoch nicht unerwähnt sein sollte. Der erste Kaiser von China Qin Shihuandgi soll seinem Militär auch Halstücher zum Schutz gegeben haben und sie dabei als hierarchisches Instrument verwendet haben. Je länger das Halstuch, desto höher der Dienstgrad. Daher hatten die wichtigen Generäle schon Tücher, die Krawatten sehr ähnlich kommen. 

Der Durchbruch

Die Geschichte hatte ihren Höhepunkt nun an dem besagten Tag, als das kroatische Reiterregiment in Paris aufmarschierte. Für den Begriff der Krawatte war das zwar das wichtigste Datum, für die Geschichte des Kleidungsstückes allerdings nicht. Denn nicht nur die Kroaten trugen damals solche Schleifen, sondern schon die deutschen und französischen Soldaten im dreißigjährigen Krieg. Im Nachzuge des Krieges fingen Teile der oberen Gesellschaft an, die Vorgänger des Halsbinders zu tragen. Diese fingen auch an, die ersten Knoten zu binden und Kragen zu den Tüchern auszuwählen und zu tragen. Diese Halsbinder werden als direkte Vorfahren der Krawatte angesehen. Anschließend wurden schon fertige Krawatten genäht und produziert. Sie gehörten mittlerweile zu der festen Kleiderordnung von Soldaten.

Der nächste Meilenstein in der Geschichte war das 19. Jahrhundert, in dem sich Revolutionäre und Aristokraten gegenüberstanden. Da die Adligen weiße, seidene Halsbinder trugen, zeigten die Revolutionäre ihre Antipathie durch rote Baumwolltücher.

Die Halsbinder wurden im selben Jahrhundert auch zu der Krawatte, wie wir sie heute kennen. Durch die zwei Bücher „Necklothania“ eines unbekannten Verfassers in London und „l’art de mettre sa cravate“ von Saint Hilaire, in denen 32 Techniken zum Knoten der Krawatte gezeigt wurden, wurde die Krawatte geboren. Zum Jahrhundertwechsel setzte sich die Krawatte durch und ist nun in jedem Kleiderschrank eines Herren zu finden.

Heutzutage gehört sie zum Berufsalltag.

Welche besonderen Formen der Krawatten gibt es?

Die Geschichte zeigt uns einige Formen von Krawatten neben der stofflichen, die wir jeden Tag auf der Straße oder im Büro sehen. Hier einige Beispiele.

Aus Western-Filmen oder von Texanern kennen wir die Bolotie. Diese dünne Variante besteht aus einer Schnur, die durch eine Brosche zusammengehalten wird.

Die Clip-On-Tie sieht zwar wie eine übliche Krawatte aus, wird aber nicht gebunden, sondern wie eine vorgebundene Fliege nur zusammengesteckt. Aus Sicherheitsgründen ist sie oft bei Polizei und Schalterbeamten zu finden. Denn so können diese nicht durch eine Krawatte stranguliert werden.

Der Plastron ist eine kurze und breite Seidenkrawatte, welche laut Etikette zu einem Cutaway Anzug getragen wird. Sehr oft sieht man sie aber auch bei professionellen Reiterinnen und Reitern. So wirst Du auf der CHIO, dem internationalen Reitturnier in Aachen, sehr häufig einen Plastron sehen.

Wann trägt man eigentlich eine Krawatte?

Üblicherweise wird die Krawatte heutzutage zum Anzug getragen und kann in Beruf und Freizeit immer einen guten Eindruck hinterlassen. Sie kann aber auch problemlos unter einem Pullover oder an Sommertagen ohne Sakko getragen werden. Ob einfacher Four-In-Hand oder Windsor-Knoten - ein Schlips geht immer.

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