Hosenträger & Gürtel - Geschichte & Etikette

Hosenträger & Gürtel - Geschichte & Etikette

Um zu verhindern, dass die Hose eines Herren herunterrutscht, gibt es neben dem Hosenbund, der selbst tragend ist, zwei stilvolle Möglichkeiten. Hosenträger oder Gürtel. Der Gürtel ist mit Abstand beliebter und bekannter als der Hosenträger. Trotzdem ist Letzterer auch oft eine gute Alternative in manchen Situationen - gelegentlich sogar Pflicht.

Wie kam es eigentlich zu diesen beiden Accessoires und wann sollte der Gentleman welches tragen?

Der Gürtel - Woher kommt er und wann trägt man ihn?

Der Gürtel existiert eigentlich schon immer. Die ersten Aufzeichnungen von Gürteln gehen bis auf die Jungsteinzeit zurück. Seit jeher tragen Männer und Frauen Gürtel. Zum einen, um die Hose oder den Rock festzuhalten, zum anderen, um Taschen, Waffen und andere Gegenstände an dem Gürtel zu befestigen. Später wurden Gürtel auch sehr gerne dafür verwendet, Rüstungen zu stabilisieren. Gürtel gibt es in vielen verschiedenen Formen. Klassisch sind Ledergürtel zu empfehlen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Farbe zu der Farbe der Schuhe passt. Braun und schwarz kombiniert ist ein absolutes NoGo. Freizeitliche Chinos oder kurzen Strandhosen können mit einem Stretchgürtel super getragen werden. Oftmals kann neben einheitlichen Farben ein Gürtel mit farblichen Streifen sehr gut passen.

Der Hosenträger - Geschichte

Den Hosenträger gibt es noch nicht ganz so lange. Erst im 18. Jahrhundert sah man die ersten Bänder über die Schulter. Damals wurden sie zunächst nur von Arbeitern aus praktischen Gründen getragen. Mit der Zeit wurden sie aber immer beliebter und zu einem Symbol für Männlichkeit. So gab es in Bayern, Franken und Schwaben wirklich Menschen, die daran glaubten, die schwangere Frau würde ihnen einen Jungen schenken, wenn sie die Träger während der Schwangerschaft nach draussen hingen.

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Der Hosenträger heute

Richtet man den Blick nach Süddeutschland, Österreich und in die Schweiz, sieht man, wie die Hosenträger zur festen Tradition gehören. Auf den Wiesn in München gehören sie zum festen Bestandteil des Trachtenoutfits. Vorzugsweise wurde im 19. Jahrhundert die Hosenträger als Unterwäsche unter der Weste getragen. Erst im 20. Jahrhundert wurden die Hosenträger zu einem etablierten Teil der Garderobe. Grund dafür war die Verwendbarkeit bei Herren mit einem größeren Bauch, wo der Gürtel die Hose nicht auf Höhe der Tallie halten kann. Da die Weste im Verlaufe des vergangenen Jahrhunderts aber immer seltener wurde, setzte der Gürtel sich gegenüber den Hosenträgern durch. Nun wurde er in edleren Kreisen nur noch zu bestimmten Outfits, wie dem Frack oder der Tracht getragen. Durch einige Filme und Serien in den vergangenen Jahrzehnten erfährt der Hosenträger - vergleichbar mit der Fliege - ein Comeback. Hosenträger werden oft mit dem Finanzwesen, namentlich der Wall Street in Verbindung gebracht. Dort herrscht oft das Bild des Investmentbankers vor - mit weiß-blau gestreiftem Hemd, weißem Kontrastkragen und Hosenträgern anstatt Gürtel. Man sieht sie in Deutschland heutzutage zwar sehr selten, in den USA und Großbritannien sind sie aber häufiger anzutreffen.

Der Hosenträger - H, X und Y?

Hosenträger gibt es in H, X und Y - Form. Eigentlich selbsterklärend, denn wie diese Buchstaben sieht er angezogen auf dem Rücken des Herren aus. Die Träger werden am Hosenbund befestigt. Die klassischere Form besteht aus Laschen, die am Bunde geschnürt werden. Mittlerweile werden aber häufiger Klammern benutzt.

Grundsätzlich verlässt der Gentleman nicht das Haus ohne Hosenträger oder Gürtel zu tragen. Selbst tragende Hosen sehen weder elegant aus, noch zeugen sie von Stil. Bei formellen Anlässen beziehungsweise formeller Kleidung wie dem Smoking, dem Frack und dem Cut sind Hosenträger eigentlich sogar verpflichtend. Grund dafür ist die Gefahr, dass ein Gürtel bei Tragen einer Weste oder eines Kummerbundes ``aufträgt``, so wie der Knigge das formuliert.

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