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Das Hemd mit der Fliege - ideal für die Freizeit

Das Hemd mit der Fliege - ideal für die Freizeit

Die Fliege muss nicht immer zu einem Anzug oder Sakko getragen werden, sie kann auch zu nur einem Hemd passen. Gerade in der Freizeit oder zu lockeren Anlässen an warmen Tagen ist diese Kombination sehr gut. Natürlich stellen sich dabei einige Fragen. Ein kleiner Guide soll euch Abhilfe verschaffen.

Welches Hemd zur Fliege?

Die erste Frage, die man sich stellt ist, welches Hemd bzw. welchen Kragen wähle ich zur Fliege in der Freizeit. Selbstverständlich fällt der für Schleifen typische Kragen, der Kläppchenkragen, raus, da man ein Smokinghemd nur zum Smoking tragen sollte. Dieses Outfit ist auch sehr beliebt bei Hochzeiten.

Die für Fliegen beliebtesten Kragen sind Kent, New Kent und VON FLOERKE Kragen. Diese Kragen sind eng genug, um die Schlaufe des Querbinders zu verdecken. Dadurch wird es für dich viel einfacher die Fliege richtig zu binden. Der Kentkragen sieht weitaus konservativer aus als die anderen beiden.

Bei drei Kragenformen gibt es Diskussionsbedarf. Diese drei Kragen sind der Button-Down, der kleine Stehkragen und der Haifischkragen.

Es gibt einige Stimmen, die sagen, dass zu dem Button-Down-Kragen kein Binder passt. Hält man es mit den ganz sturen Traditionalisten, darf eine Krawatte dann nicht getragen werden. Woher diese Regel allerdings kommt, ist unklar. Der Kragen kommt ursprünglich aus dem Reitsport, genauer gesagt dem Polo-Spiel. Daher kann eine sportliche Krawatte dazu durchaus getragen werden. Und gegen Schleifen kann man nichts einzuwenden haben.

Der kleine Stehkragen (nicht zu verwechseln mit dem Kläppchenkragen) erfreut sich derzeit großer Beliebtheit. Allerdings ist er völlig ungeeignet für jede Art von Bindern.

Der Haifischkragen ist sehr beliebt bei Krawatten mit großem Knoten wie dem doppelten Windsor. Bei Querbindern ist er allerdings nicht empfehlenswert, da der Rest der Schleife, die um den Hals liegt, zu sehen ist. Dies sollte dringend vermieden werden.

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Hemd hochkrempeln?

Ein sehr streitiges Thema ist das Hochkrempeln der Ärmel. Die einen sehen es als lässig und praktisch an, die anderen als proletarisch.

Im Sommer kann es sehr warm werden, teilweise zu heiß für lange Ärmel. Hier greifen viele auf Hemden mit kurzen Ärmeln zurück. Diese gelten hingegen seit längerer Zeit schon als absolutes Mode-No-Go. Daher wird man sie auch eher bei weniger stilbewussten Männern finden.

Hochkrempeln ist daher eine gute Möglichkeit und der beste Mittelweg. Es vermittelt auch das Bild eines Mannes, der die Dinge selber anpackt. Andererseits sollte man darauf achten, dass die Situation passend ist. Im wichtigen Geschäftsmeeting kann es vielleicht zu lässig erscheinen.

Farblich sollte das Hemd sich von der Fliege absetzen, damit es sich nicht farblich mit ihr sticht. Die Schleife sollte demnach immer farblich mit dem Einstecktuch abgestimmt werden.

Beim Thema Muster schaut einfach in unseren Kombinationsguide.

Wenn ihr noch mehr Kombinationsmöglichkeiten für Fliege oder Krawatte sucht, haben wir einen interessanten Artikel für euch.

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Nicht immer nur Seide

Gerade im Freizeitlook empfehlen wir nicht immer nur seidene Querbinder zu wählen. Eine Jeansfliege ist gerade ohne Sakko die perfekte Wahl. Frech, locker und trotzdem stilvoll.

Auch unsere Baumwollfliegen erfreuen sich im Sommer großer Beliebtheit. Die leichten Pastellfarben ergänzen sich perfekt mit Sonnenschein.

Strickfliegen hingegen passen eher zu herbstlichen und winterlichen Monaten. Gerade in Paisleymustern vermitteln sie Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Sehr begehrt sind hier auch die Tweedfliegen, welche modisch perfekt den rustikalen Landadel vertreten.

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