Ein Einstecktuch ist kein Taschentuch!

Ein Einstecktuch ist kein Taschentuch!

Wie Ihr sicherlich schon wisst, bieten wir seit kurzem auch Einstecktücher aus Baumwolle an. Daher wollten wir einer Annahme, die manche Menschen haben, vorbeugen.

Einstecktücher sind Accessoires und keine Taschentücher!

Von der Hose in die Brusttasche

Das Einstecktuch hat zwar seinen Ursprung als Taschentuch, wird als solches aber nicht mehr verwendet.

Taschentücher gibt es seit der römischen Antike. Damals wurde mit dem Stück Leinen noch nicht die Nase abgewischt. Vielmehr diente es als Schweißtuch an heißen Tagen. Es wurde Sudarium genannt, das von dem lateinischen Wort Sudor (dt. Schweiß) kommt. Teils wurde auch der Mund, wie mit einer Serviette geputzt.

Erst später wurde durch die Italiener das erste Taschentuch zum Nase putzen erfunden, das sog. Drapesello panetto di naso. Zunächst wurde dieses aber nicht wirklich populär. Sogar die Oberschicht schnäuzte sich in den linken Zeigefinger und Daumen anstatt in ein Tuch.

1529 sah das Erasmus von Rotterdam anders. Er schrieb in seinem Buch über Benimmregeln zwar, dass das Taschentuch noch selten benutzt wurde, es aber durchaus öfter genutzt werden solle. Er selbst besaß über 30 Stofftaschentücher.

Bis zum 18. Jahrhundert wurde das Taschentuch noch eher als Schweißtuch verwendet und nicht für die Nase. Erst dann kam die Wende. Dies lag vor allem mit dem plötzlich angesagten Konsum von Schnupftabak zusammen. Denn den Tabak in die Hand zu niesen, war keine gute Idee. Durch diese Modeerscheinung wurden die Taschentücher auch bunt, um die Tabakflecken zu verbergen. So konnte man es als Ziertuch tarnen.

Zur Biedermeierzeit wurde es dann en vogue die Taschentücher der Damen zu tragen. Somit war das Tuch plötzlich ein reines Accessoire.

Doch kurze Zeit später hatte es wieder ganz praktische Anwendungsbereiche - und zwar militärische. Soldaten nutzten im deutsch-französischen Krieg die Stoffe, um die Gewehre zu reinigen.

Als nun die Webereien Maschinen hatten und die Bevölkerung mehr auf ihre Gesundheit achtete, wurde das Tuch volkstümlich und jeder konnte es sich leisten.

Dadurch wurden aus einem Taschentuch zwei Tücher. Eines für die Hosentasche zum Nase putzen und eines zur Dekoration in der Brusttasche des Sakkos.

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