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Der Klimawandel und du

Der Klimawandel und du

Im postfaktischen Zeitalter hat es das Evidente nicht leicht und sieht sich Zweifeln ausgesetzt. Selbst wissenschaftliche Erkenntnisse verlieren schließlich an Beweiskraft, wenn sie nur laut genug in Abrede gestellt  werden. Das wohl berühmteste Beispiel ist der Klimawandel: Die einen leugnen ihn komplett, die anderen erkennen ihn an, bestreiten aber die Verantwortlichkeit des Menschen und haben dafür den Köcher voller eigener Theorien. Bequeme, aber zugleich auch brandgefährliche Positionen – denn wenn jetzt eines ganz und gar nicht angebracht ist, dann ist es Nichtstun.

Wahrheit eins: Den Klimawandel gibt es. Wahrheit zwei: Wir spielen ihm in die Hände. In diesem Zusammenhang ist oft vom sogenannten Treibhauseffekt die Rede. Der entsteht dadurch, dass die Atmosphäre für kurzwellige Sonnenstrahlung durchlässiger ist als für von der Erdoberfläche abstrahlende Wärme. So weit, so natürlich: Dieser Heizmechanismus ist für das Leben auf der Erde notwendige Voraussetzung. Seit Beginn der Industrialisierung vor circa 150 Jahren jedoch hat sich die Erwärmung deutlich schneller vollzogen und die Durchschnittstemperatur ist angestiegen – und zwar durchschnittlich um ganze 0,13 Grad jährlich in den letzten 50 Jahren.

Die Erderwärmung schreitet voran

Dass der Mechanismus aus dem Takt geraten ist, wird auf den Ausstoß von Treibhausgasen wie Wasserstoff, Kohlenstoffdioxid und Methan durch den Menschen zurückgeführt. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl oder Erdgas tragen hier die Hauptlast, was zwar den Aufschwung der erneuerbaren Energien begünstigt hat. Dennoch schmelzen die Gletscher, steigen die Meeresspiegel weiter; es kommt vermehrt zu Naturkatastrophen sowie zur Veränderung oder Zerstörung von Ökosystemen. Um diese Entwicklung zu bremsen, soll die Erde sich, so der Beschluss, um nicht mehr als weitere 2 Grad aufheizen, was einer Halbierung des weltweiten Treibhausgas-Ausstoßes bis 2050 im Vergleich zu 1990 entspricht. Ein ambitioniertes Ziel – aber auch ein überlebenswichtiges.

So viel zur Drohkulisse. Nun zur Hoffnung – denn jeder Einzelne von uns kann etwas tun, um der Erderwärmung Einhalt zu gebieten! Auch wenn Privathaushalte nur für einen eher geringen Anteil der CO2-Emissionen verantwortlich sind: Klimaschutz beginnt im Kleinen. Als Verbraucher sind wir in der Lage, durch unseren Konsum Einfluss zu nehmen und Treibhausgase einzusparen – sei es beim Einkaufen, beim Reisen oder bei Strom und Heizung daheim. Ein nicht unerheblicher Teil des Verbrauchs lässt sich bereits durch bewusstes, vorausschauendes Handeln einsparen. Das fängt an bei dem Verzicht auf die Plastiktüte im Supermarkt oder der Verwendung von Recyclingpapier. Der sinnlos stromfressende Standby-Modus vieler elektronischer Geräte ist ebenfalls in den meisten Fällen entbehrlich. Und wer beim Einkaufen regionalen Produkten den Vorzug gegenüber aufwändig beschaffter Importware vom anderen Ende der Welt gibt, senkt nicht nur seinen persönlichen CO2-Fußabdruck, sondern unterstützt zugleich auch die Wirtschaft vor Ort.

Mit Stil das Klima schonen und schützen

Kurz gesagt: Wenn wir unseren Lebensraum erhalten wollen, ist es höchste Zeit, zu handeln. Allen mahnenden Worten zum Trotz möchten wir dir aber keineswegs die Freude am sommerlichen Oktober verderben. Ganz im Gegenteil: Damit du die warmen Tage noch mal ganz besonders stilvoll angehen kannst, ohne dafür tief in die Tasche greifen zu müssen, spendieren wir aktuell sogar ganze 50 % auf unsere Maritim-Kollektion. Und das Beste: Dein Beitrag zum Klimaschutz startet schon beim Shoppen! Pro verkauftem Maritim-Artikel spenden wir nämlich einen Euro an den NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) zugunsten des Klimaschutzes. Ein Deal, bei dem alle gewinnen.

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