Blazer, Sakko, Jackett: Kennst du den Unterschied?

Blazer, Sakko, Jackett: Kennst du den Unterschied?

Blazer, Sakko und Jackett – drei Begriffe, die oft als Synonyme für ein und dasselbe Kleidungsstück angesehen werden – und das sowohl in der Herren- als auch in der Damenmode. Nun, ganz so einfach ist es nicht. Denn obschon die Unterschiede keine großen sind, sind sie doch entscheidend. Im Folgenden erläutern wir dir die drei Begriffe näher.

Das Offensichtlichste zuerst: Alle drei Kleidungsstücke bezeichnen eine Form der Jacke. Es handelt sich also um Oberbekleidungsstücke, die nicht direkt auf der Haut, sondern über den restlichen Teilen wie etwa Hemden, T-Shirts und Pullovern getragen werden. Sie sind sehr ähnlich geschnitten und unterscheiden sich fast ausschließlich im Detail.

sakko blazer jackett

Das Jackett: Teamplayer

Der Begriff Jackett wird vorzugsweise für Anzugjacken verwendet. Dementsprechend geht es  um Oberteile, die in Stoff und Muster einer zugehörigen Hose entsprechen. Die Geschichte des klassischen Jacketts reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Seitdem hat sich einiges verändert. Unter anderem wird der Begriff »Sakko« oft einfach synonym verwendet. Die Unterschiede sind zu klein, um nicht immer wieder in Unterhaltungen zu verschwimmen. Der wesentliche Unterscheidungskriterium liegt darin, dass das Jackett ausschließlich zum Anzug und nicht wie das Sakko auch in Kombination angezogen wird – wobei Ausnahmen durchaus auch hier die Regel bestätigen.

Das Sakko: Einzelkämpfer

Je nachdem, wo man in Deutschland unterwegs ist, wird das Sakko auch manchmal männlich und der Sakko genannt: Im Hoch- und Norddeutschen heißt es das, im Süddeutschen »der«. Der Begriff entstammt der italienischen Sprache: Das Wort sacco bedeutet Sack. Klingt nicht unbedingt nach purer Eleganz, aber genau so war das Sakko ursprünglich auch geschnitten: Es fiel einfach gerade herunter, ohne sich dem Körper anzupassen. Außerdem kommt das Sakko ohne aufwändige Verzierungen aus: Es hat keine doppelten Manschetten, keine geschmückten Knöpfe oder weitere Extras. Es ist damit wesentlich praktischer ausgerichtet als andere Jacken, wurde früher sogar fast ausschließlich in der Arbeiterschicht getragen. Zu jener Zeit war es populär, als Mann keinen großen Wert auf Mode zu legen.

Der Blazer: Dynamiker

Die Bezeichnung Blazer wird oft falsch verstanden und als weibliches Pendant zum Sakko verwendet. Dabei ist der Blazer auch in der Herrenmode vertreten. Dass Damen eher einen Blazer als einen Sakko tragen, ergibt sich aus der Definition. Im Gegensatz zum Sakko ist der Blazer ein wenig sportlicher und moderner. Auch Akzente werden gerne gesetzt. Beispielsweise schmückt man ihn mit goldenen oder silbernen Knöpfen. Die ansonsten eher eingearbeiteten Taschen sind beim Blazer aufgesetzt. Der Blazer wird neben dem Hemd auch mit anderen Kleidungsstücken kombiniert. Ob Rollkragenpullover oder T-Shirt – zu ihm passen so einige Kleidungsstücke. So wird er nicht lediglich als Anzugkomponente, sondern beispielsweise genauso gern leger bis sportlich in Kombination mit einer hellen Hose getragen.

Ein Hinweis auf diese Unterschiede findet sich auch in der englischen Bezeichnung der beiden Kleidungsstücke: Jackett wird ganz einfach mit jacket, die ein wenig sportlichere Variante Sakko mit sports jacket (manchmal auch sport coat) und der Blazer schlicht identisch mit blazer übersetzt.

Fazit

Der Blazer wird in der Freizeit und im Business-Casual-Look übergeworfen, wohingegen das (Anzug-)Jackett eher zu konventionellen Anlässen getragen wird. Das Sakko schließlich besetzt den sicheren Mittelweg. Egal für welche Ausführung du dich entscheidest: Eine Brusttasche ist immer dabei. Du solltest beim Kauf darauf achten, dass es sich auch wirklich um eine Tasche handelt! Bei billigen Jacketts, Sakkos und Blazern ist es oftmals so, dass sich unter der aufgenähten Öffnung auf der linken Brust gar keine Tasche befindet. Und wo keine Tasche ist, ist natürlich auch kein Platz für ein Einstecktuch – und das lässt kein Gentleman der Welt mit sich machen. Du etwa?

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